Urproduktion: Feldfutterbau & Getreidebau

Karl Deninger

Karl Deninger Karl Deninger

  

 

  • HAK Hollabrunn

 

  • Reifeprüfung 1974

 

  • Landwirtschaftliche Facharbeiterprüfung 1983

 

  • Landwirtschaftsmeisterprüfung 1985

Auszugehen ist hier von einem biologisch geführten Landwirtschaftsbetrieb mit einer bewirtschafteten Gesamtfläche von mehr als 145 ha. Auf den größeren Teil dieser Fläche (ca. 140 ha) wird Feldfutterbau bzw. Getreidebau im Untersaat betrieben:

 

100% Begrünung der Bio-Ackerflächen

  • Schutz von Boden- und Winderosion
  • Speicherung von Nährstoffen, vor allem Stickstoff · Verminderung der Gefahr der Nitratbelatung des Grundwassers und Verbesserung des bodenbürtigen Stickstoffangebotes für die Folgekultur
  • Forderung der Bodengare und Bodenfruchtbarkeit
  • Zufuhr organischer Substanz als wichtige Quelle der Humusversorgung
Schematische Darstellung Charly's Bodenbetrieb Schematische Darstellung Charly's Bodenbetrieb

Dieses wirtschaftseigene Grundfutter (Heu, Silage und Grünfutter) und Getreide wird im Pferdestall verfüttert. Dazu muss das Kraftfutter geputzt, gesiebt, gelagert, frisch gequetscht, gemischt und angeliefert werden.

Das Füttern ist die Vorlage bzw. das Einschütten von Futter, eine Form des Verkaufes landwirtschaftlicher Erzeugnisse einfachster Art.

 

Siehe auch: Unser Leistungsangebot

 

Beim Ausmisten bzw. Einstreuen handelt es sich ebenfalls um Verrichtung einfachster Art.

 

Der Koppelgang ist ein bloßes Öffnen und Schließen der Boxentüren.

 

Der Mist wird abtransportiert und auf eigener landwirtschaftlichen Nutzfläche verwertet. Diese Tätigkeiten werden in jedem viehaltenden, landwirtschaftlichen Betrieb durchgeführt, auf gleiche Art und Weise.

Kreislauf


Um unseren landwirtschaftlichen Betrieb ideal biologisch bewirtschaften zu können benötigen wir Einstellpferde um in Sinne der Kreislaufwirtschaft arbeiten zu können. Daher betrachten wir diese Einstellpferde als Nutztiere für unseren biologisch geführten Betrieb.

  1. Unser Grundfutter bzw. unser Kraftfutter kann verfüttert werden
  2. Die Kreislaufwirtschaft wird durch den gewonnenen Mist (tierisches Nebenerzeugnis) ermöglicht.

Dies ist die Grundlage für unsere unabhängige biologische Wirtschaftsweise. Wir betrachten daher unseren Pferdestall als unseren Bioverkaufsladen. Das bedingt aber auch eine entsprechende Ausgestaltung und Funktionalität der Gebäudeanlagen (Hilfsanlagen). Dies ist wiederum abhängig von der landwirtschaftlichen Produktion.